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Petro-Melancholie - Das Erdölzeitalter im Spiegel der Kunst

Info, Geschichte • 20.01.2026 • 03:50 - 04:35
Schwarzes Klebeband ist dicht durch einen weißen Raum gespannt (Künstlerin Monika Grzymala).
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Der Künstler Albert Schöpflin präsentiert zwei Blumentöpfe, in denen sich mit Teer übergossene Pflanzen befinden; in einem Topf sprießen frische grüne Zweige.
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Benjamin Steininger, Kulturwissenschaftler, Co-Kurator der Ausstellung Oil. Schönheit und Schrecken des Erdölzeitalters im Kunstmuseum Wolfsburg.
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Eine Ausstellungsbesucherin vor dem Kunstwerk Elf rien à foutre (Künstler: Romuald Hazoumè): ein halbes verrostetes Auto vollgefüllt mit Benzinkanistern, die auch auf dem Dach befestigt sind; das Auto verschwindet zur Hälfte in der Wand.
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Originaltitel
Petromoderne
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2021
Info, Geschichte
Erdöl hat in den letzten 150 Jahren nicht nur unsere Maschinen befeuert, sondern auch unsere Fantasien, Wu?nsche und Träume. Der Rohstoff war in unseren westlichen Gesellschaften ein Katalysator fu?r Wachstum und Konsum - und damit ein Sinnbild fu?r Freiheit, Moderne und Wohlstand. Heute neigt sich das Zeitalter fossiler Energieträger dem Ende zu und die Abhängigkeit moderner Gesellschaften von Erdöl wird uns schmerzlich bewusst. Im Dialog mit den beiden Kulturwissenschaftlern und Erdölexperten Benjamin Steininger und Alexander Klose begibt sich der Film auf eine Reise in die Petro-Moderne und erzählt anhand unterschiedlicher künstlerischer Positionen, wie tief und selbstverständlich unser Leben von den Kreisläufen des Erdöls durchdrungen war und ist.