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Petro-Melancholie - Das Erdölzeitalter im Spiegel der Kunst

Info, Geschichte • 19.01.2026 • 23:15 - 00:00
Eine Wäscheleine voller Kinderkleidung, im Hintergrund Ölförderstellen und verwüstete Landschaft in Baku/Aserbeidschan (Liquid Land, 2008; Künstlerin: Rena Effendi).
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Ein ausgebrannter und verrosteter Porsche auf einem Teer-Sockel (Künstler: Albert Schöpflin).
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Alexander Klose, Kulturwissenschaftler, Co-Kurator der Ausstellung Oil. Schönheit und Schrecken des Erdölzeitalters im Kunstmuseum Wolfsburg.
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Der Künstler (Michael Hirschbichler) mit gelben Gummistiefeln in einer Ölpfütze schaufelt öliges Wasser auf eine Leinwand.
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Originaltitel
Petromoderne
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2021
Info, Geschichte
Erdöl hat in den letzten 150 Jahren nicht nur unsere Maschinen befeuert, sondern auch unsere Fantasien, Wünsche und Träume. Der Rohstoff war in unseren westlichen Gesellschaften ein Katalysator für Wachstum und Konsum - und damit ein Sinnbild für Freiheit, Moderne und Wohlstand. Heute neigt sich das Zeitalter fossiler Energieträger dem Ende zu und die Abhängigkeit moderner Gesellschaften von Erdöl wird uns schmerzlich bewusst. Im Dialog mit den beiden Kulturwissenschaftlern und Erdölexperten Benjamin Steininger und Alexander Klose begibt sich der Film auf eine Reise in die Petro-Moderne und erzählt anhand unterschiedlicher künstlerischer Positionen, wie tief und selbstverständlich unser Leben von den Kreisläufen des Erdöls durchdrungen war und ist.