Bröckelnde Bauten und klamme Kommunen: Wie gefährdet sind Baudenkmäler in Lübeck? Das Lübecker Rathaus, fast 800 Jahre alte, reich verzierte Backsteingotik, heute stark baufällig. Beim Lübecker Kloster Sankt Annen aus dem 16. Jahrhundert kommt Wasser durch die Decke, die Kunstschätze im Kloster sind durch das marode Dach in Gefahr. Das Theater Lübeck ist teilweise einsturzgefährdet. Für den Erhalt der Altstadt von Lübeck, immerhin UNESCO-Weltkulturerbe, veranschlagt die Hansestadt einen Investitionsbedarf von mehr als 350 Millionen Euro, den sie hat. Die Folge: Das Welterbe bröckelt und die Kosten für Investitionen steigen von Jahr zu Jahr. Was nun? Leben ohne Alkohol: der Hamburger Rap-Musiker Disarstar über Verzicht Alkohol ist überall, eine Droge, die als gesellschaftsfähig gilt. Aber viele haben das Bedürfnis, den Alkoholkonsum zu reduzieren, starten gerade zum Anfang des Jahres mit guten Vorsätzen, einige verzichten im sogenannten Dry January einen Monat lang ganz auf Alkohol. Der Hamburger Rapper Disarstar verarbeitet seine Erfahrungen mit Alkohol in seiner Musik. Gerade ist er mit seinem neuen Album "Hamburger Aufstand", das er mit "null Prozent" produziert hat, auch im Norden auf Tour (Konzerte: 30. Januar, Bremen, 29. April, Rostock, 30. April, Hamburg). Für den Musiker ist Abstinenz kein Verzicht. Eher habe er, als er noch trank, auf vieles verzichten müssen. Mini-Kunst mit Maxi-Wirkung: der Social-Media-Erfolg von Katharina Raab aus Hannover Katharina Raab, Miniaturkünstlerin aus Hannover, ging viral mit ihren winzigen, handgemachten, magischen Fantasiewelten. Gerade hat sie einen alten Flohmarktkoffer in ein eigenes Universum verwandelt. Das langsame Arbeiten im Kleinen ist für sie auch Rebellion - ein Gegenentwurf zu der schnelllebigen Leistungsgesellschaft. Ihren Erfolg auf TikTok und Instagram nutzt sie auch dafür, Haltung zu zeigen, denn Kunst ist für sie auch immer politisch. Familienroman aus Güstrow: "Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel" von Alena Schröder Es geht um Familiengeheimnisse, um das Verhältnis von Eltern und Kindern und um ein verschollenes Gemälde. Alena Schröders neues Buch "Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel" (dtv) ist wieder ein wunderbarer Roman. Die Schriftstellerin erzählt darin zwei Geschichten auf zwei Zeitebenen: Nach dem Zweiten Weltkrieg findet die junge Marlen in Güstrow Zuflucht bei einer Malerin. Sie wird zur Adoptivtochter und zur Assistentin und bald verbindet die Frauen ein großes Geheimnis. Jahrzehnte später sucht Hannah in Berlin nach ihrer Identität und stößt auf ihren leiblichen Vater. Doch was will der Mann plötzlich von ihr? Der neue Roman ist der Abschluss einer Trilogie, die Alena Schröder mit ihrem Bestseller "Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid" begonnen hatte, aber man versteht das Buch auch, wenn man die ersten beiden Romane nicht kennt. Ein tolles Leseerlebnis, das "NDR Buch des Monats" im Januar.