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Island - Ein Tag ohne Frauen

Info, Gesellschaft + Soziales • 06.03.2026 • 00:00 - 01:05
Am 24. Oktober 1975 legten mehr als 90 Prozent der weiblichen Bevölkerung Islands für einen Tag die Arbeit nieder. Sie weigerten sich im Büro zu arbeiten, zu kochen oder sich um die Kinder zu kümmern. Mit dem Streik wollten die Frauen beweisen, wie wichtig die weibliche Hälfte der Gesellschaft für das Wohl aller ist. - Die Mitarbeiterinnen des isländischen Radiosenders auf ihrem Weg zur Kundgebung.
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Am 24. Oktober 1975 legten mehr als 90 Prozent der weiblichen Bevölkerung Islands für einen Tag die Arbeit nieder. Sie weigerten sich im Büro zu arbeiten, zu kochen oder sich um die Kinder zu kümmern. Mit dem Streik wollten die Frauen beweisen, wie wichtig die weibliche Hälfte der Gesellschaft für das Wohl aller ist. - Guðrún Jónsdóttir, Zeitzeugin und Teilnehmerin am „Frauenstreik“.
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Am 24. Oktober 1975 legten mehr als 90 Prozent der weiblichen Bevölkerung Islands für einen Tag die Arbeit nieder. Sie weigerten sich im Büro zu arbeiten, zu kochen oder sich um die Kinder zu kümmern. Mit dem Streik wollten die Frauen beweisen, wie wichtig die weibliche Hälfte der Gesellschaft für das Wohl aller ist. - Ingibjörg Pálmadóttir, Zeitzeugin und Teilnehmerin am „Frauenstreik“.
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Am 24. Oktober 1975 legten mehr als 90 Prozent der weiblichen Bevölkerung Islands für einen Tag die Arbeit nieder. Sie weigerten sich im Büro zu arbeiten, zu kochen oder sich um die Kinder zu kümmern. Mit dem Streik wollten die Frauen beweisen, wie wichtig die weibliche Hälfte der Gesellschaft für das Wohl aller ist. - Animation aus Dokumentarfilm.
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Originaltitel
The Day Iceland Stood Still
Produktionsland
USA, ISL
Produktionsdatum
2024
Info, Gesellschaft + Soziales
Am 24. Oktober 1975 legten neun von zehn Frauen in Island für einen Tag die Arbeit nieder. Sie weigerten sich, im Büro zu arbeiten, zu kochen, sich um die Kinder zu kümmern oder Sex zu haben. Mit dem Streik wollten die Frauen beweisen, wie wichtig die Frauen für das Wohl aller sind. Dieser Streik brachte das Land zum Stillstand, zum "besten Ort der Welt, um eine Frau zu sein." In EIN TAG OHNE FRAUEN erzählen die Aktivistinnen von damals die spannende und äußerst amüsante Geschichte dieses denkwürdigen Tages. "Wir liebten unsere chauvinistischen Schweine", sagt eine der Aktivistinnen im Film, "wir wollten sie nur ein wenig verändern!" Denn Gleichberechtigung war ein Fremdwort in Island Mitte der 1970er Jahre. Wie damals überall auf der Welt. So erinnert sich Vigdís Finnbogadóttir: ""Ich wollte immer die Welt sehen. Wenn mich jemand fragte, was ich mal werden wollte, antwortete ich: Kapitänin auf einem Schiff. 'Aber nein, meine Liebe', sagten sie, 'das kannst du nicht. Du bist doch ein Mädchen'. Aber Vigdís Finnbogadóttir hat es allen gezeigt. 1980 wurde sie Islands Präsidentin. Als erste demokratisch gewählte Frau der Welt. Der Film setzt all diesen mutigen Frauen ein Denkmal, mehr als fünfzig Jahre danach. Er erzählt von der kollektiven Kraft von Frauen, die Gesellschaft zu verändern. Und regt dazu an, auch heute wieder das Mögliche neu zu denken.